Remote dolmetschen: 5 Tipps für eine gute Tonqualität

Inzwischen haben wohl die meisten von uns, die ganz oder teilweise von zu Hause aus arbeiten (müssen), schon Erfahrungen mit Online-Konferenzen gemacht. Was als Meme im Internet kursiert, entspricht dabei leider immer noch zu oft der Realität:

Quelle: theeconomyofmeaning.com

Schlechtes Bild und – viel schlimmer – schlechter Ton macht allen Beteiligten das Leben schwer, ganz besonders aber den DolmetscherInnen.

Deswegen hat der VKD im BDÜ ein paar sehr nützliche Tipps und ein kleines Video dazu erstellt, wie man zumindest technisch zu einem durch und durch gelungenen Online-Treffen beitragen kann.

Zu finden ist beides ausführlicher hier, die wichtigsten Punkte teile ich aber gerne auch gleich:

  1. Schließen Sie Fenster und Türen, um von außen eindringenden Lärm abzustellen. Versuchen Sie auch Lärmquellen innerhalb Ihrer vier Wände zu minimieren.
  2. Optimieren Sie Ihren Klang: Stoffvorhänge, Bücherregale und Polstermöbel können die Raumakustik verbessern.
  3. Sorgen Sie für eine stabile Internetverbindung (am besten mit LAN-Kabel): Gehen Sie mit Ihrer Botschaft auf Nummer sicher. Denn wenn die Leitung nicht stimmt, geht die ganze Message flöten.
  4. Nutzen Sie ein Headset: Mit gutem Equipment, etwa einem kabelgebunden Headset, machen Sie es Ihrer Stimme leichter.
  5. Nehmen Sie aufeinander Rücksicht: Bitte sprechen Sie nicht durcheinander und schalten Sie Ihr Mikrofon stumm, sofern Sie keinen Wortbeitrag leisten möchten.

Also, wer seine Kollegen, Kunden und Mitarbeiter (und dazu gehören in internationalen Konferenzen eben oft auch DolmetscherInnen) glücklich machen möchte, kann das eigentlich ganz einfach tun. Man muss nur die fünf Punkte oben beachten, und dann kann man sich auf den Inhalt konzentrieren.

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Anke Betz

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