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Sprache

All the posts.
 

Aus gegebenem Anlass, und weil heute auf FB so ein passendes Meme war (auch zu sehen auf meiner Seite hier), mal eine Frage an die Kolleginnen und Kollegen: Korrigiert ihr andere Menschen, wenn sie Wörter falsch aussprechen oder die Grammatik verhunzen? Wenn ja, nur Freunde und Familie? Oder auch Fremde? Ich komme mir ja immer ein bisschen vor wie ein Grammatik-Nazi oder zumindest doch sehr Oberlehrer-haft, aber abstellen kann ich …

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Falls es noch nicht jeder mitbekommen hat: Seit dieser Woche gibt es einen neuen Buchstaben im deutschen Alphabet! Das scharfe S, auch “Eszett” genannt, kann man nun auch groß schreiben, was vielleicht nicht jedem als notwendig erscheint, für Eigennamen aber doch wichtig ist. Bisher musste man das scharfe S bei einer Schreibweise nur mit Großbuchstaben mit “SS” ersetzen, was mitunter zu Verwechslungen führen konnte. Oder, wie ich von Kollegen gelernt …

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Neulich bin ich über dieses kleine Gedicht von Hoffman von Fallersleben (1798 – 1874) gestolpert: Ist das Deutsch schon so verdorben, Daß man’s kaum noch schreiben kann? Oder ist es ausgestorben, Daß man’s spricht nur dann und wann? Oder habet ihr vernommen, Daß es bald zu Ende geht? Daß die Zeiten nächstens kommen, wo kein Mensch mehr deutsch versteht? Jedes Denkmal wird frisieret von der Philologen Hand, Und so haben …

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“Sprache ist ein Verkehrsmittel; so wie die Eisenbahn die Güter von Leipzig nach Dresden fährt, so transportiert die Sprache die Gedanken von einem Kopf zum anderen.”  (Wilhelm Oswald) … und Übersetzer auch noch über Landes- und Sprachgrenzen hinweg!

 

Heute steht in der SZ ein sehr interessanter Kommentar zum Thema Übersetzen – und dessen Schwierigkeit bei den aktuellen Vorkommnissen (hier musste ich auch schon lange überlegen, wie ich das schreibe, ohne dass es allzu banal klingt?!) in den USA. Jeder Übersetzer hat sich sicher schon mit ähnlichen Problemen konfrontiert gesehen – schön, dass es mal “von außen” so gut auf den Punkt gebracht wird: Ein “shooting” ist keine “Schießerei” …

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Sprachen sind die Nationalisten unter den Geräuschen. Wolfram Weidner (*1925), dt. Journalist Da könnte jetzt eine interessante Diskussion entstehen… aus aktuellem Anlass, zum Beispiel…  

 

Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten. Marie von Ebner-Eschenbach

 

Die Translation People haben vor einer Weile einen sehr interessanten Artikel geschrieben, bei dem es um den Zusammenhang zwischen Sprache, Übersetzung und Musik geht. Zum Thema Musik habe ich ja schon mal was geschrieben, aber es ist nun mal etwas, das mir am Herzen liegt. Ich bin ja selbst auch Musikerin und schon länger der Meinung, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen musikalischer Begabung und der Fähigkeit des Übersetzens …

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Es ist schon eine Weile her, dass ich diesen interessanten Artikel über Zweisprachigkeit von Francois Grosjean gelesen habe, der das Thema von einer anderen Seite beleuchtet, aber als ich anfing zu unterrichten, kam das Thema quasi schon in der ersten Stunde zur Sprache. Meine Schüler dachten natürlich, dass Zweisprachigkeit begehrenswert ist, und dass Klassenkameraden, die zweisprachig aufgewachsen sind, einen unfairen Vorteil haben. Nun, wie und wo wir aufwachsen beeinflusst …

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Was es doch alles gibt… ‘Sprachpanscher’ zum Beispiel. Das Wort kannte ich gar nicht bis ich die Pressemitteilung unten von einer Kollegin erhielt. Ich mag ja Neologismen nur bedingt, v.a. wenn sie Denglisch beinhalten, aber dieser gefällt mir außerordentlich gut! 😉 Duden ist Sprachpanscher 2013 Die Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache e.V. haben den Duden zum Sprachpanscher des Jahres 2013 gewählt. Wie kaum eine andere Organisation trage der Duden …

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Auf der Fahrt nach München (mal wieder zu einer Vorstandssitzung des BDÜ LV Bayern) heute saß ich im sehr vollen Zug neben einem sowohl optisch als auch sprachlich deutschen Studentenpärchen, das mit Bayernticket unterwegs war. Als der Schaffner kam, monierte der, dass dieses nicht unterschrieben war. Darauf Sie: “Hab ich keinen Kuli.” Während der Schaffner den seinen aus der Brusttasche fischte, tadelte Er grinsend seine Holde: “Subjekt Prädikat Objekt, …

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Ich weiß ja nicht, wie es den Kolleginnen und Kollegen geht, aber mir passiert es immer wieder: Man unterhält sich mit jemandem, das Gespräch kommt auf den Beruf, und eine der Fragen, die so gut wie immer  gepaart mit erstaunt hochgezogenen Augenbrauen kommt, lautet: “Wieso brauchst du denn Wörterbücher? Du bist doch Übersetzerin/Dolmetscherin.” Ja, bin ich, aber das ist nicht gleich bedeutend mit einem Dasein als wandelndes Wörterbuch (und …

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Neulich war ich mit einer Freundin beim Türken als gerade Schule aus war und eine Horde Jugendliche schnell noch etwas zu essen mitnehmen wollte. Dabei wurde ich Zeugin folgenden Gesprächs: Photo (c) exael via stock.exchng Deutsche Schülerin:       “Ein Döner mit Alles, bitte.” Türkischer Restaurantbesitzer:       “Jawohl, einen Döner mit Allem.” Was soll man dazu noch sagen?

 

Anlässlich der bevorstehenden Konferenz in Berlin dieses Wochenende, an der ich teilnehmen werde, und des zur gleichen Zeit stattfindenden Weltübersetzertages, gibt es heute mal eine passende Pressemitteilung des BDÜ. Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer räumt am Internationalen Übersetzertag am 30. September mit falschen Vorstellungen vom Beruf auf. Fremdsprachenkenntnisse alleine reichen schon lange nicht mehr aus.  (Berlin, 20. September 2012) Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Übersetzer im stillen …

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Texas German, also texanisches Deutsch, ist ein Dialekt, der sich entwickelte als deutsche Siedler in den 1840er Jahren in das Zentrum von Texas kamen.  Es gibt das Texas German Dialect Project (www.tgdp.org), eine Dachorganisation, die in repräsentativen Gemeinden in Zentral-Texas, in denen Texas German gesprochen wird, forscht. Viele haben schon vom Pennsylvania Dutch, also dem pennsylvanischen Niederländisch, gehört, das nicht nur die Amischen, sondern auch Mennoniten, Lutheraner, Deutsch-Reformierte und …

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Eine Kollegin verwies neulich auf diesen Rundfunkbeitrag des WDR, der wirklich absolut hörenswert ist: Sie übersetzte Asterix und Obelix. Gudrun Penndorf erzählt rund 23 Minuten unter Anderem darüber wie sie überhaupt dazu kam, die ersten 29 Bände des gallischen Unbeugsamen zu übersetzen und welche Tücken in der Comic-Übersetzung an sich stecken. Ganz nebenbei bekommt man dann auch noch einen Eindruck davon, wie das früher so ging – ohne Handy, …

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Neulich las ich in der Zeitung einen Artikel darüber, dass ein Physikprofessor an der Universität in Würzburg ein Programm entwickelt hat, das mit Hilfe von Entropie (ein Maß für die Unordnung eines Systems) ein Klaviers fast so akkurat stimmen kann wie ein professioneller Klavierstimmer. Was daran so besonders ist? Ein Klavier lässt sich nicht mit dem Computer stimmen. Selbst wenn jede einzelne Saite laut Stimmgerät perfekt gestimmt ist, klingt …

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Beim Übersetzen muss man bis ans Unübersetzliche herangehen; alsdann wird man aber erst die fremde Nation und die fremde Sprache gewahr. When translating one must proceed up to the intranslatable; only then one becomes aware of the foreign nation and the foreign tongue. Johann Wolfgang von Goethe

 

Am Wochenende kamen wir endlich mal dazu den Dachboden auszuräumen und zu -misten. Unglaublich, was sich dort alles versteckt hatte?! Vieles haben wie aussortiert, aber ein paar Sachen, die sich in den verstaubten Kisten und Boxen fanden, waren doch mehr als interessant, u.a. diese Schallplatte: Nürnberger “Gwärch” Lieder, Tänze und Mundart aus der Noris erschienen im Dürerjahr 1971 Ein Mundartgedicht hat es mir besonders angetan, und das wollte ich …

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Als ich 2004 nach 10 Jahren USA wieder nach Deutschland kam, war ich überrascht (und ziemlich entsetzt) wie viele englische und vermeintlich englische Wörter sich in den deutschen Alltagswortschatz eingeschlichen hatten. V.a. bei Dingen, für die es wunderbare deutsche Wörter gab, hat mich das ziemlich aufgeregt – und tut es immer noch. Auf einmal gab es keine Handzettel mehr sondern nur noch Flyer, statt Versammlungen oder Treffen gingen alle …

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I was reading The Wind in the Willows by Kenneth Grahame – it’s a children’s story, I know, but it’s a classic, too, and I’ve never read it, so there – when I came across a paragraph that just left me speechless. It’s towards the end of the book, after Toad has escaped from prison and been rescued from the river by his friends, who tell him that his ancestral …

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  (c) bookofjoe

 

Ein hervorragender und überaus kurzweiliger Beitrag von Ageliki Ikonomidis aus der Fachzeitschrift ’technische kommunikation’ | 32.Jahrgang | 2 / 2010 | Seite 37

 

Eine Auswahl von Schimpfwörtern aus 50 Jahren Bundestagssitzungen Bonn (dpa). Zwischenrufe gehörten in den vergangenen 50 Jahren zum festen Bestandteil des Bundestages, obwohl sie in der Geschäftsordnung offiziell gar nicht vorgesehen waren. Nicht selten kam es aber auch zu verbalen Entgleisungen. Im folgenden wird eine Auswahl von Kraftausdrücken dokumentiert, mit denen sich Volksvertreter aller Parteien seit 1949 gegenseitig traktiert haben: Amokläufer, Anarchist, Armleuchter, Arschloch, Aufpeitscher Banditentum, Bankrotteur, Bauernkiller, Beamtenkuh, Berufsdenunziant, …

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Apostrophe sind schon eine tolle Sache – wenn man sie richtig zu setzen weiß! Wenn nicht, kommen manchmal recht seltsame, lustige und mitunter auch ganz falsche Ergebnisse dabei heraus. Aber es gibt eine gute Nachricht: Ines Balcik hat sich zu dem Thema Gedanken gemacht und ein wunderbar verständliches und einfach zu verwendendes Dokument erstellt, mit dem garantiert kein Apostroph mehr an der falschen Stelle landet, herunterzuladen hier. The thing about …

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Ja, manchmal fürchte ich wirklich, dass unsere Sprache sich langsam auflöst… Hier ein lustiges, aber auch etwas nachdenklich stimmendes Lied zum Thema:

 

Just a little thought on language – the English one, in this case. Enjoy!

 

Swetlana Geier gilt als die größte Übersetzerin russischer Literatur ins Deutsche. Ihre Neuübersetzungen von Dostojewskijs fünf großen Romanen, genannt die “fünf Elefanten”, sind ihr Lebenswerk und literarische Meilensteine. Swetlana Geier: „Für das Übersetzen ist die Vorstellung eines Transports keine zureichende Metapher. Es ist kein Transport, weil das Gepäck niemals ankommt. Mich haben immer die Verluste interessiert. Mich hat das interessiert, was immer jenseits des Neuen, des Übersetzten bleiben muss.“ Ihre …

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Diesen wirklich guten Beitrag meines Kollegen Michael Altmann möchte ich (mit seinem Einverständnis natürlich) gerne weiter geben – rettet die deutsche Sprache! 🙂 Da ich das jetzt leider immer öfter lese, muss ich das mal ansprechen. Betrifft die zunehmende Verwendung von „nen“ (also der umgangssprachlichen Abkürzung für „einen“) in geschriebenen Sätzen wie z.B. „Ich brauch nen neues Auto.“ NEIN!! Gefährlicher Fehler! Es heißt immer noch „das Auto“ und der Akkusativ …

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