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Was nach 14 Jahren bleibt

Es ist jetzt schon eine Weile her, dass ich es offiziell gemacht habe. Am 14. März 2026, um genau zu sein.

Aber ich habe jetzt erst Zeit, darüber zu schreiben. (Was seltsam ist, denn ein Grund war ja, mehr Zeit zu haben, aber das hat irgendwie nicht so richtig geklappt.🙈)

Es zu schreiben, macht es nicht weniger unglaublich. Aber es ist wahr. Ich war 14 Jahre lang die Schatzmeisterin des BDÜ Landesverbands Bayern.

Das Unglaubliche daran ist zweigeteilt:

Zum einen, dass ich dieses Amt eine so lange Zeit ausgeübt habe – was tatsächlich nur wenige Kolleginnen und Kollegen geschafft haben.

Zu anderen, dass ich es war. Also, dass ich es nicht mehr bin.

Die Übergabe an meine Nachfolgerin läuft zwar noch bis zur nächsten JMV im März 2027 – die Aufgaben sind inzwischen so umfangreich, dass wir entschieden haben, sie nach und nach zu übertragen, damit alles geordnet vonstattengeht –, aber auch wenn ich mich noch immer um einige Dinge kümmere, die Schatzmeisterin bin ich nicht mehr.

Diese schrittweise Übergabe zeigt mir immer wieder, wie viel Zeit dieses Amt gefordert hat, und welche Verantwortung damit verbunden ist.

Die vielen tollen und engagierten Menschen, die ich dadurch kennengelernt habe und mit denen ich zusammenarbeiten durfte, fehlen mir schon. Die vielen Stunden in Zügen, in Sitzungen, vor dem PC und am Telefon dagegen eher weniger.

14 Jahre sind eine lange Zeit.

Wenn man überlegt, was seit 2012 alles passiert ist – in der Welt, im BDÜ, in meinem Leben.

Turbulente und aufregende Zeiten, aber im Großen und Ganzen gut. Manches muss ich nicht nochmal haben, anderes hätte ruhig länger dauern können.

Ich bin auf jeden Fall sehr dankbar für diese 14 Jahre, für alle Begegnungen und Erfahrungen.

Insgesamt habe ich es wohl ganz gut gemacht – der Scheck, der mich ein paar Wochen nach meinem Abgang erreichte, ist nur ein Beispiel für die vielen positiven und herzlichen Meldungen, die ich von Mitgliedern und Kolleginnen und Kollegen erhalten habe. Auch dafür bin ich sehr dankbar.

Und ich bin sehr dankbar, dass ich eine tolle junge Kollegin gefunden habe, die bereit war, das Amt zu übernehmen, bevor es mir zu viel wurde. Die Zeiten werden nicht einfacher, weder für unseren Berufsstand noch für die Gesellschaft insgesamt. Ich wünsche der lieben Sabrina alles Gute, und dass sie genauso viel Unterstützung bekommt wie ich in meiner Zeit als Schatzmeisterin bekommen habe. (Von mir natürlich auch, aber ich bin ja jetzt nur noch ein normales Mitglied. 😉)

Was also bleibt nach 14 Jahren als Schatzmeisterin beim größten Landesverband des BDÜ?

Dankbarkeit und ein reicher Schatz an Erfahrungen.

Aber auch die Erkenntnis, dass alle Dinge, auch die guten, ihre Zeit haben. Und meine Zeit als Schatzmeisterin beim BDÜ ist vorbei.

Mal sehen, was die nächsten 14 Jahre so bringen…

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