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Tag der offenen Tür

Es ist zwar schon über einen Monat her, aber den Zeitungsartikel habe ich erst jetzt (endlich) gefunden. Am 23. Februar war an unserer Schule Tag der offenen Tür, und diesmal waren wir – die Dolmetschschüler und ihre Klassenkameraden der FAK3 – das absolute Highlight! Ich gebe zu, ich bin mehr als nur ein bisschen stolz! Und Spaß gemacht hat es auch!

Hier der ganze Artikel vom Weidener Neuen Tag:

Musik, Filme und Köstlichkeiten: Fremdsprachenschulen präsentieren sich mit buntem Programm

Sprachreise um die halbe Welt

Am Tag der offenen Tür boten die Fremdsprachenschulen interessante
Einblicke: Auszubildende Tanja Heider (20) dolmetschte bei einer
Vorführung von Englisch auf Deutsch. Bild: Schönberger

 
Von Tschechisch bis Japanisch – wer sowieso gerne reist und Spaß an
Sprachen hat, könnte hier seinen Traumberuf finden. Die Berufsfachschule
für Fremdsprachen und die Fachakademie für Übersetzen und Dolmetschen
boten am Tag der offenen Tür einige Einblicke für Studieninteressierte.
Und Appetithäppchen, die man nicht nur hören, sondern auch schmecken
konnte.Italienische Musik erklang, französische Filme waren zu
sehen, spanischen Köstlichkeiten zu genießen – das Angebot der
Lehrkräfte, Schüler und Studierenden war groß. Jede Gruppe versuchte,
die Besucher für ihre Sprache zu begeistern. Während im Französisch-Raum
ein spezielles Fernsehmagazin gezeigt wurde, gab es im Spanisch-Zimmer
Guacamole, Salsa und Tortillas. Die Tschechisch-Schüler boten unter
anderem “kofola” an. So nennt sich das tschechische Pendant zur Cola.

Erst Test, dann Essen

Neben
den spaßigen Aktivitäten gab es für die Gäste auch Tests und Rätsel zu
bewältigen. “Erst wenn man den Test bestanden hat, darf man ans Büfett”,
erklärte Schülersprecher Daniel Wellicki schmunzelnd.
 
In einem
anderen Raum debattierte Anke Betz vom Bundesverband der Dolmetscher und
Übersetzer mit ihren Schülern über die Zukunft einer entlaufenen Kuh.
Die Schüler schlüpften in die Rollen von Tierschützern, Polizisten und
Schlächtern und diskutierten dabei abwechselnd auf Englisch und Deutsch.
Gleichzeitig konnten die Besucher über Kopfhörer mitverfolgen, wie die
Dolmetscher in ihren Kabinen die Aussagen übersetzten. Die Schule bietet
außerdem ein Sprachlabor und einen EDV-Raum, in dem die Schüler das
schnelle Schreiben am Computer erlernen.
 
Am Ende des Tages stand
schließlich eine Verlosung an, bei der Patricia Götzer von der
Mädchen-Realschule in Schwandorf das Rennen machte. Die Rolle der
Glücksfee bei der Verlosung hatte übrigens ein besonderer Gast
übernommen: die ehemalige Schülerin Anja Würl. Neben den Ausbildungen
zur staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondentin und
Euro-Korrespondentin hatte sie auch noch das Abitur gemeistert. Für
diese Leistung wurde die 19-Jährige nun geehrt.
 
Wer an der
Berufsfachschule für Fremdsprachen seine Ausbildung absolviert, darf
sich anschließend staatlich geprüfter Fremdsprachenkorrespondent oder
Euro-Korrespondent nennen. Zur Wahl stehen unter anderem die Sprachen
Englisch, Französisch, Spanisch, Tschechisch, Italienisch. Sogar
Japanisch ist seit diesem Schuljahr im Angebot.
 
Deutsch sei neben
den Fremdsprachen für die Ausbildung genauso wichtig. “Es geht
schließlich immer in beide Richtungen”, erklärt Oberstudienrätin
Brigitte Ross.

Partner in England

An der Fachakademie
für Übersetzen und Dolmetschen gibt es die Möglichkeit, nach drei Jahren
einen Abschluss zu machen, der dem Bachelor gleichgestellt ist. Wer
noch ein einjähriges Masterstudium anhängen will, kann dies an der
Partneruniversität University of Lancashire in England machen.

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