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Gestern war Frühlingsanfang, und zumindest hier war er so,
wie man ihn sich vorstellt: sonnig und warm. Ich saß bei offenem Fenster, im
T-Shirt und barfuß an meinem Schreibtisch – was die Tatsache, dass ich arbeiten
musste, erträglich gemacht hat, obwohl ich viel lieber dem Frühling auf zwei
(motorisierten) Rädern gehuldigt hätte…

Normalerweise hätte ich das auch gemacht, aber nachdem ich
heute früh raus musste um rechtzeitig beim Seminar über Zeitmanagement und
Büro- und Selbstorganisation in München zu sein, war eine Verschiebung der
Arbeit auf heute leider nicht möglich.
Warum ich zu diesem Seminar fahre? Wer mich kennt, wird sich
wundern, denn eigentlich bin ich ziemlich gut darin meine Zeit und mich zu
organisieren, und zwar so, dass ich nicht lebe um zu arbeiten. Aber erstens ist
es nie verkehrt sich weiter zu bilden und jede mögliche Gelegenheit
wahrzunehmen etwas dazu zu lernen, und zweitens waren die letzten Monate für
mich so unglaublich voll gepackt und stressig, dass ich ohne Probleme noch 10 zusätzliche
Stunden pro Tag hätte gut nutzen können ohne mich zu langweilen.
Inzwischen hat sich der Stress etwas gelegt, aber auch nur
insofern, dass ich jetzt unter der Woche nicht mehr regelmäßig bis nach
Mitternacht im Büro sitze, sondern zu halbwegs humanen Zeiten zu sperren kann.
Samstage sind immer noch Arbeitstage, und bis zu den Sommerferien wird sich
wohl auch nicht wirklich viel an meinem Arbeitspensum ändern, weshalb ich
hoffe, heute ein paar Tipps zu bekommen, wie ich das durchhalte ohne auszubrennen
und wie ich eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit (wieder) finde und
erhalte.

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