Es werde Licht

Dieser Tage findet ja immer mehr online statt, vom Unterricht über Konferenzen und Fortbildungen bis zu Treffen unter Kollegen. Und auch wenn wir ja nun schon einige Monate mit diesem Phänomen zu tun haben, gibt es immer wieder virtuelle Begegnungen „der anderen Art“: man sieht und/oder hört schlecht oder nichts vom anderen Ende, was der Kommunikation nicht sonderlich zuträglich ist. (Der Vergleich mit Séancen ist durchaus passend…)

Während man nur wenig gegen eine schlechte Internetverbindung und das Müllauto vor dem Fenster tun kann, sind die eigenen Umstände durchaus beeinflussbar, angefangen mit dem Ort und dem entsprechenden Hintergrund und (vorzugsweise fehlendem) Geräuschpegel: im Idealfall eine möglichst leere Wand, eine Leinwand oder ein Vorhang, Telefone aus, Hund, Partner und Kinder beschäftigt und Tür zu (am besten noch mit einem Schild versehen).

Ein gutes Headset oder Mikrofon und Kopfhörer sind der eingebauten Kamera und den Computerlautsprechern und -mikrofon vorzuziehen, schon alleine um Rückkoppelungen zu vermeiden.

Was vielen aber nicht bewusst ist: auch die eigene Ausleuchtung ist wichtig. Natürlich ist die Hauptsache (meistens), dass ich gut gehört werde und selbst gut höre. Aber ein Schattendasein sollte man trotzdem nicht fristen müssen.

Solange es draußen hell ist, reicht bei mir das Tageslicht, das durch das Fenster vor mir direkt auf mein Gesicht fällt. Wird es allerdings dunkel, muss ich eine Lampe einschalten. Und da fangen die Probleme an.

Meine Schreibtischlampe macht ein eher warmes Licht, was mich unter Umständen gelb aussehen lässt. Außerdem steht sie zu meiner Linken, d.h. die linke Hälfte meines Gesichts ist gut ausgeleuchtet, die rechte nicht. Ich kann sie zwar etwas drehen, aber der Lichteinfall bleibt sichtbar von links.

Das Zimmerlicht ist ziemlich hell und wird mit der Zeit auch immer heller (Energiesparlampe), befindet sich aber direkt über meinem Kopf, d.h. auch hier die Tendenz von Schatten.

Das ist zwar beides nicht furchtbar schlimm und auf jeden Fall besser als komplett im Dunkeln zu sitzen, aber so richtig zufrieden war ich nicht damit.

Online kann man sich ja alle mögliche Leuchten – auch speziell für Video-Anwendungen – kaufen, sogar Kameras mit integrierten Leuchten zum An-den-Bildschirm-Klemmen gibt es. Und wer sowieso alles neu macht, wird hier sicher fündig auch ohne ein Vermögen auszugeben.

Aber dann mir fiel ein, dass ich ja schon die perfekte Leuchte daheim habe, und zwar eine „My Beauty Light“ (und nein, ich bekomme kein Geld für die Verlinkung oder Nennung). Auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewöhnlich, aber inzwischen wurde sie erprobt – und für gut befunden!
Sie macht ein tolles Licht, die Helligkeit lässt sich verstellen, sie passt perfekt auf meinen Monitor und lässt sich sogar direkter und indirekter ausrichten.

Sie erfüllt die Anforderungen wunderbar, und ich bin froh, dass ich eine Lösung für das Beleuchtungsproblem gefunden habe, die mich nichts extra kostet. Extra dafür gekauft hätte ich sie mir wohl nicht, aber da Verreisen ja aktuell faktisch nicht mehr stattfindet, brauche ich sie zur Zeit nicht. Win-win!

Welche Leuchten oder Lösungen verwenden andere denn so? Bitte gerne in den Kommentaren teilen!

Titelphoto von Philipp Pilz auf FreeImages

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Anke Betz

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