{"id":14221,"date":"2021-06-11T10:47:45","date_gmt":"2021-06-11T08:47:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.a-z-translations.com\/?p=14221"},"modified":"2021-06-11T10:47:46","modified_gmt":"2021-06-11T08:47:46","slug":"die-heisse-phase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.a-z-translations.com\/en\/die-heisse-phase\/","title":{"rendered":"Die hei\u00dfe Phase"},"content":{"rendered":"\n<p>Sie hat wieder begonnen &#8211; die hei\u00dfe Phase, und zwar im doppelten Sinne. Zum einen hat sich das Wetter endlich in Richtung Sommer bewegt &#8211; und ist dabei fast ein bisschen \u00fcber das Ziel hinausgeschossen; zum anderen sind wir an den Fachakademien f\u00fcr \u00dcbersetzen und Dolmetschen in Bayern mitten in den Abschlusspr\u00fcfungen. Die schriftlichen sind vorbei, die m\u00fcndlichen und, falls zutreffend, auch die Dolmetscherpr\u00fcfungen stehen noch an.<\/p>\n\n\n\n<p>Als jemand, die auch einmal diese Pr\u00fcfungen durchstanden hat, f\u00fchle ich mich den Studierenden besonders verbunden, auch wenn ich jetzt auf der anderen Seite stehe und die Pr\u00fcfungen teilweise abnehme.<\/p>\n\n\n\n<p>Am schlimmsten fand ich pers\u00f6nlich immer das Warten: auf den Pr\u00fcfungstag, auf die Verk\u00fcndung der Ergebnisse (komme ich weiter?), im Grunde v.a. darauf, dass es endlich vorbei ist.<br>W\u00e4hrend der Pr\u00fcfungen selbst war dann irgendwie gar keine Zeit mehr, sich \u00fcber andere Dinge Sorgen oder Gedanken zu machen, geschweige denn, aufgeregt zu sein. Die Nerven zeigen sich bei mir immer, nachdem etwas vorbei ist, ob das nun eine Pr\u00fcfung, ein \u00f6ffentlicher Auftritt oder ein Dolmetscheinsatz ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber jeder Mensch geht ja anders mit solchen Situationen um, deswegen ist es nur bedingt hilfreich, Tipps aus der eigenen Erfahrung zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Was aber ganz sicher immer ein guter Ratschlag ist, den ich auch meinen Studierenden gebe: nicht bis zum letzten Dr\u00fccker versuchen, noch etwas ins Hirn zu pressen! Viel wichtiger ist es, beizeiten ins Bett zu gehen und dann ausgeruht zur Pr\u00fcfung zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich wird die Nacht vor so etwas vermutlich nicht gerade die ruhigste sein, aber gerade deswegen ist es so wichtig, sich Zeit zu nehmen runter zu kommen, den Kopf freizubekommen, und die Gedanken auf andere Dinge zu lenken, damit das Einschlafen ohne allzu viele Probleme klappt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dazu geh\u00f6rt eben auch nicht bis zum Schluss in die Unterlagen zu kucken oder die Kolleginnen und Kollegen (und sich selbst) verr\u00fcckt zu machen mit irgendwelchen Fragen, die auftauchen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Spazierengehen, ruhige Musik h\u00f6ren, meditieren &#8211; was auch immer hilft zu entspannen (und das kann ja wirklich sehr unterschiedlich aussehen) ist gut. <br>Und das gilt m\u00f6glichst auch, wenn die Pr\u00fcfung nicht gleich morgens beginnt und man unter Umst\u00e4nden bis zum Nachmittag warten muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist nicht unbedingt leicht und klappt vielleicht auch nicht auf Anhieb, aber es ist eine gute Angewohnheit f\u00fcr alle m\u00f6glichen Situationen im Leben, nicht nur Pr\u00fcfungen, die man durch \u00dcbung verbessern und fast schon automatisieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das ist ein Erfahrungswert, den ich gerne und ohne Bedenken weitergebe.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie hat wieder begonnen &#8211; die hei\u00dfe Phase, und zwar im doppelten Sinne. 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